Mitarbeiter Nummer 1 – Die Engagierten – die Leistungsträger.

Welche Führungskraft kennt sie nicht? Die zwei Arten von Mitarbeitern – Teil 1

Sie machen alles, was sich eine Führungskraft wünscht. Sie nehmen sich den Herausforderungen und Problemen des Unternehmens an, machen sie zu ihren eigenen, bringen Ideen ein schlechte Prozesse zu verändern und zu verbessern, krempeln die Ärmel hoch, und gehen die Probleme an der fachlichen Wurzel an, an der Basis. Das sind die Macher, die wirklich etwas bewegen. Von denen man am Ende des Tages sagen kann: ja, sie haben wirklich etwas geschafft,etwas geleistet. Man erkennt sie daran, dass sie in allen Meetings aktiv und vorn mit dabei sind aber trotzdem all ihre Aufgaben schaffen. Sie haben etwas beizutragen. Sie lösen Probleme. Das ist der Grund warum diese Mitarbeiter natürlich die Chance bekommen sich zu bewähren. Wer, wenn nicht sie? Sie bekommen mehr Verantwortung, mehr bzw. andere Aufgaben: z.B. Mitarbeiter zuführen

Und wenn es sein muss beantworten sie ihre Mail oder schreiben das Protokoll des letzten Meetings auch noch abends nach 22:00 Uhr oder am Samstag und Sonntag. Das ist das zweite Erkennungsmerkmal: sie sind busy! Immer Termine, immer auf dem Sprung. Ihr Motto: „Was du jetzt nicht selbst tust, das wird nichts“ Das sind die Säulen des Unternehmens. Auf ihnen ruhen die Hoffnung & das Wohlwollen der Geschäftsleitung. Und dann,ganz plötzlich … passiert es gelegentlich, dass wenn der „gute Mann“ oder die„gute Frau“ nach ein paar Jahren so unterwegs ist, plötzlich ausfällt.Gesundheitlich. Was war los? So plötzlich!?! Man hat ihm vorher gar nichts angemerkt. Er war immer zuverlässig! Und nun das. Fragen über Fragen: Wer kann kurzfristig einspringen? Wer kann die Aufgaben übernehmen? Wer die Verantwortung? Wer hat die Kompetenz & Fähigkeit das zu tun? Notdürftig wird dann geflickt, verteilt, Schultern geklopft: das schaffst du schon, wenn du einen Teil der Aufgaben von „Herrn Leistungsträger“ oder „Frau Engagiert“übernimmst. Wir haben keine andere Möglichkeit. Es ist nur vorübergehend. Das ist deine Chance hier in der Firma weiter zu kommen.

Das „Kind ist natürlich schon viel früher in den Brunnengefallen“. Es hat nur niemand gemerkt. Was ist passiert? Der Mitarbeiter war doch motiviert? Wollte weiterkommen, wollte das Unternehmen weiterbringen. Die Führungskraft hat es auch nur gut gemeint, wollte fördern, dem Mitarbeiter Chancen geben, um weiter zu kommen.

Fazit: Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht! – Wir nennen das Social Muda! Mitarbeiter sind gesundheitlich geschädigt, dem Unternehmen brechen wichtige Leute weg. Wissen, Knowhow & Fähigkeiten gehendem Unternehmen verloren.

Viel wichtiger die Frage: Was ist nicht passiert? Führung ist nicht passiert! Mitarbeiterentwicklung ist Führungsaufgabe und nicht die Aufgabe der Personalabteilung. Ein Mitarbeiter, der fachlich gut ist, ist noch lange keine gute Führungskraft. Wie wir damit umgehen und Unternehmen helfen, können Sie gern in einem persönlichen Gespräch erfahren.