Was ist social-muda?

Social-muda ist…

sowohl Blindleistung – also Energie, die Mitarbeiter im sozialen Umfeld aufbringen, ohne dass dies der Wertschöpfung bzw. dem gewünschten Prozessoutput dient,
als auch Blindpotenzial – also Chancen und Möglichkeiten, die in Personen stecken, aber nicht genutzt werden.

Beide Verschwendungsarten können durch falschen Einsatz, destruktive Haltungen, unkoordinierte Zusammenarbeit oder soziale Konflikte entstehen und die Abläufe im Unternehmen ausbremsen oder sogar völlig blockieren.

Social-muda zeigt sich bei Einzelpersonen – vor allem aber in Teams, Gruppen und überall dort, wo interdisziplinär zusammengearbeitet wird.

Konkrete Erfahrungen mit social-muda

…und welche Führungskraft kennt das nicht:

  • Kollegen, die nicht miteinander auskommen oder sich ständig in den Haaren liegen.
  • Mitarbeiter, die zwar anwesend sind, sich aber geistig längst verabschiedet haben.
  • „Zugpferde“, die in der Gefahr stehen langsam auszubrennen
  • Teammitglieder, die mehr durch Unsicherheit und Ängste gesteuert sind, als sich ambitioniert und kreativ für das Unternehmen einzusetzen.

Hinter allen organisatorischen Prozessen stehen Menschen, die sie ausführen müssen.

Kind mit Bohrmaschine

Trotzdem beschränken sich Beratungsansätze bislang sehr oft nur darauf, die betrieblichen Abläufe zu analysieren und Strukturen neu anzupassen.

So werden Organisation und Technik zu Hochleitungswerkzeugen entwickelt – an die Menschen, die die Werkzeuge bedienen sollen, wird allerdings nicht gedacht.

Ob ein Prozess wirkungsvoll und effizient ist, wird aber nicht nur von dessen Design bestimmt, sondern ist maßgeblich vom Wollen und Können der ausführenden Personen abhängig.

Der eigentliche technisch-organisatorische Prozess funktioniert nur dann reibungslos, wenn er mit den versteckten psycho-sozialen Prozessen, die parallel im Hintergrund ablaufen, synchronisiert ist.

Ausprägungen von social-muda

Analog zu den Verschwendungsarten, die man aus dem Lean Management kennt, haben wir verschiedene Kennzeichen von social-muda identifiziert.

In 5 Kategorien lassen sich die social-muda-Merkmale für einzelne Personen, bzw. für das Team fest machen:

1. Wie motiviert sind die Mitarbeiter?
2. Sind alle Mitarbeiter auch sozial integriert?
3. Welche Qualität hat die Führung?
4. Wie effektiv ist die Kommunikation im Team 
     und wie geht man miteinander um?

5. Gibt es wirkungsvolle Teamstrukturen
     und hat sich ein leistungsfähiger Teamgeist etabliert?

Wenn die Ausprägungen von social-muda erst einmal identifiziert und lokalisiert sind, kann Schritt für Schritt an den Verbesserungen gearbeitet werden. Für dieses Vorgehen haben wir einen strukturierten Beratungsansatz entwickelt.